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    Ein anderes Schmuckstück als Gold

     

    Die Firma Christian Bauer ist ein Global Player im Ringgeschäft. Das deutsche Unternehmen mit Sitz in Welzheim hat sich auf die Produktion von Trauringen im Premiumsegment spezialisiert mit dem Anspruch, unverwechselbare und zeitgemäße Produkte zu entwickeln. In den Werkstätten wird dabei noch viel von Hand hergestellt. Wenn man das neue Produktionsgebäude betritt, erhält man den Eindruck: Hier ist alles Gold, was glänzt – oder zumindest größtenteils, denn nachdem die Firma GWS den Auftrag umgesetzt hat, eine innovative und energiesparende Heiz- und Kühlanlage in einem zu entwickeln, glänzt am neuen Firmenstandort nach dem Einbau dieser Anlage nicht nur Gold.

    Handarbeit bei der Schmuckherstellung
    Handarbeit bei der Schmuckherstellung

    Der Auftrag, eine bivalente Anlage zur Wärmeerzeugung zu installieren, ist so gut umgesetzt, dass der Eindruck entsteht, in einem Museum für moderne Kunst zu stehen und nicht in der Energiezentrale des Unternehmens. Bei der Abnahme der Anlage sagte Geschäftsführer G. Stadelmaier dann auch: „Es ist fast alles Gold, was glänzt.“

    Die neue Luft-Wasser-Wärmepumpenanlage (in Split-Ausführung) besteht aus sechs Außenanlagen sowie einem Gasbrennwertkessel zur Spitzenlastabdeckung und Warmwasserbereitung. Zudem verfügt sie über ein Leistungsmanagement, das die Steuerung der Anlage übernimmt. Alle sechs Anlagen werden einzeln geregelt – je nach Bedürfnis. Für den ganzjährigen Kühlbetrieb ist es notwendig, zwei Anlagen parallel für Heizung und Kühlung zu betreiben. Der Spitzenlastkessel wird je nach Bedarf durch das Leistungsmanagement der Regelung zugeschaltet, was allerdings nur in Ausnahmefällen nötig ist, da die Wärmepumpen den gesamten Wärmebedarf abdecken.

    Zur Wärmeübertragung an das Gebäude wurden alle derzeitig auf dem Markt gängigen Übertragungssysteme entsprechend ihrer Funktion und Anforderung eingebaut. Zum Heizen und Kühlen wurden eine Betonkernaktivierung für die Grundlast und Heizkörper zur Spitzelastabdeckung eingesetzt. In Räumen, in denen mit höheren Wärmelasten zu rechnen ist, wie z. B. Server- oder Besprechungsraum, erhöhen Umluftkühlgeräte die Leistung der Anlage.

    Doch mit welcher speziellen Regelung kann man all den unterschiedlichen Anforderungen an Funktion und Temperatur gerecht werden? Nach einer langen Entwicklungsphase ist schließlich eine Maßanfertigung entstanden, die zukünftig mit Variationen in ähnlichen Objekten eingesetzt werden kann.

    „GWS-ENERTRONIK“ heißt diese Regelung, und sie ist das Gehirn der Anlage. Sie ist frei programmierbar und vielseitig einsetzbar. Auch eine Kombination von Wärmepumpe, Holz und Solarenergie/Photovoltaik ist über den GWS-ENERTRONIK-Regler realisierbar. Die Bedienung erfolgt über das Tableau am Regelschrank oder via Internet über PC oder Smartphone.

    Die vorgefertigten Wärmemodule zum Heizen und Kühlen einschließlich der Puffer-Speicheranlage sind je nach Anforderung so variabel zu bauen wie die Regelung selbst. Im konkreten Fall der Firma Christian Bauer verfügt die Speicheranlage über ein Verteilsystem aus sechs Regelkreisen sowie über jeweils 1500 Liter Puffervolumen zum Heizen und Kühlen. Die Übergabe der Wärme von den Pumpen an das Speichersystem durch Wärmetauscher-Module erfolgt mit einer Übertragungsleistung von jeweils 50 kW. 

    Mit dem Bau der Heiz- und Kühlanlage für die Firma Christian Bauer hat GWS eine zukunftsfähige Anlage entwickelt, die ihren festen Platz im Segment der flexiblen Wärmeerzeugung verdient.

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    Kommentare: 2
    • #1

      Albina Brin (Mittwoch, 01 Februar 2017 23:30)


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    Unternehmerischer Weitblick war der Impuls, der 1870 Otto Kreuser und Wilhelm Böhm zur Gründung des Gas- und Wasserleitungsgeschäftes Stuttgart motivierte. Bis heute sind rund 140 Jahre vergangen – die Motivation ist geblieben.

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