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    GWS-Enertronik in der Praxis

    Das Heinrichstift in Luckenwalde hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Zwischen 1897 und 1899 als Feierabendheim von Baumeister Otto Techow errichtet, war der Bau im neogotischen Stil über 100 Jahre lang Altenheim und Hospital. Seit 2001 stand das Gebäude zehn Jahre leer, da es nicht mehr auf den aktuellen Standard gebracht werden konnte, den Alters– und Pflegeheime heutzutage benötigen. 

    Mehrgenerationenhaus der Zukunft

    Um in dem großen Gebäude einen Wärmeverlust durch lange Transportwege zu vermeiden, wurde auf eine dezentrale Warmwasserversorgung gesetzt: Die einzelnen Wohnungen werden nun mit kaltem Frischwasser beliefert und sind mit einem 65 °C warmen Heizkreislauf ausgestattet. Somit besteht für die Bewohner auch keine Legionellengefahr. Die Fußbodenheizungen werden mit einem Niedrigtemperatur-Kreislauf angefahren, und jede Wohnung ist mit einer Wohnungsstation ausgestattet. Dort wird mittels Wärmetauscher das Verbrauchswasser vom Heizungswasser erwärmt. 

    Bei dem großen Wärmebedarf für das Gebäude setzt der Bauherr darüber hinaus auf nachhaltige Energie. Neben dem Gebäude steht dafür ein 1 ha großes Grundstück zur Verfügung. Es wird mit Erdkollektoren für die Wärmepumpen, mit einer Photovoltaikanlage für die Eigenstromversorgung und mit einer Thermosolaranlage mit 80 cbm Speicher für den Hochtemperaturkreislauf versehen. Das Ziel war, einer energetischen Insellösung möglichst nahezukommen. So werden die Wärmepumpen für die Fußbodenheizung mit Erdwärme betrieben. Die Wärmepumpen arbeiten bei Sonnenschein auf Vorrat mit Solarstrom. In einem Speicher wird die bei Nacht benötigte Wärmemenge zwischengespeichert. Bei Sonnenschein wird der Hochtemperaturspeicher über eine Heizpatrone beheizt.


    Eine für alle: GWS-ENERTRONIK

    Schon bei der Konzeption hatten die Planungsbüros darauf verwiesen dass derart viele verschiedene Einheiten sich schwerlich automatisch synchronisieren lassen. Doch mit der GWS – ENERTRONIK wurde eine Lösung gefunden. Sie bietet sich als zentrale Steuerungseinheit an, da sie alle Wärmeerzeugungseinheiten zentral lenkt. Bei der Sanierung des Heinrichstifts – einer sehr individuellen Planung –  wird einmal mehr die Stärke der GWS – ENERTRONIK deutlich, die sich fast jeder Situation anpasst. Somit kann das Mehrgenerationen, das modernen Anforderungen nun genügt, in eine gute Zukunft starten. Für Fragen zur GWS – ENERTRONIK beraten Sie unsere Experten gerne.

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